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Aufgaben von Paten
Menschen, die in unserem Angebot eine Patenschaft übernehmen,
  • stehen ihrem Patenkind langfristig als verlässliche Bezugsperson, als kontinuierlicher Ansprech- und Gesprächspartner bei Problemen mit seinen erkrankten Eltern, aber auch bei alltäglichen Problemen (z.B. Hausaufgaben) und in Notsituationen zur Verfügung,
  • bauen zu ihm ein Vertrauensverhältnis und eine stabile Bindung auf
  • betreuen und versorgen es mindestens einmal pro Woche und an einem Wochenende im Monat im eigenen Wohnraum,
  • ermöglichen ihrem Patenkind einen Einblick in den eigenen „normalen“ Familienalltag,
  • unternehmen etwas zusammen mit ihrem Patenkind und verbringen gemeinsam eine schöne Zeit,
  • stärken dessen Selbstwahrnehmung, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein,
  • beobachten dessen Entwicklung und
  • schützen es in kritischen Situationen.
  • In Krisen- und extremen Belastungszeiten des erkrankten Elternteils, wenn beispielsweise bei Klinik- oder Kuraufenthalten notwendig sind, nehmen sie ihr Patenkind bzw. ihre Patenkinder im eigenen Haushalt auf und versorgen es bzw. sie. 
Paten haben auch mit dem psychisch erkrankten Elternteil Kontakt.
Dabei gehört es zu ihren Aufgaben,
  • zu ihm einen freundschaftlich-nachbarschaftlichen Kontakt aufzubauen,
  • ihn bei der Kinderbetreuung zu entlasten und
  • ihm als Ansprechpartner zur Seite zu stehen, vor allem wenn es um Fragen zur Kindererziehung und zu institutionellen Unterstützungsmöglichkeiten der Familie geht.
 
Paten ergänzen den
erkrankten Elternteil.
Sie ersetzen ihn nicht.
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